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Manure DirectorEinzigartige Streuqualität!

Einachs-Streuer

Dort wo andere Streuer an ihre Grenzen stoßen, spielt der BRIRI-Tiefbettstreuer seine Stärken aus. Der Streuer ist in zwei Größen verfügbar, 14 m³ und 16 m³. Die robuste Ganzstahlmulde und das bewährte BRIRI-Breitstreuwerk in Kombination mit dem massiven Fahrwerk und der großvolumigen Bereifung machen den Streuer zu einem echten Allrounder. Nasse Bedingungen im Frühjahr oder steile Hänge in Gebirgslagen meistert der Universalstreuer ebenso wie eine Vielzahl von Streugütern, so z.B. Kompost, Klärschlamm oder Kalk. Von der einfachen Ansteuerung aller Funktionen über die Schlepperhydraulik bis hin zur ISOBUS-Steuerung mit Teilflächenpaket kann der Streuer mit einer Vielzahl an Optionen ausgestattet werden.

zul. Gesamtgewicht

14 t

Achsen

1

Beladehöhe

2890 mm

Komponenten

Breitstreuwerk

Bei dem Manure Director kommt das bewährte BRIRI-Breitstreuwerk zum Einsatz. Dieses überzeugt nicht nur mit großen Arbeitsbreiten von bis zu 25 m, sondern setzt auch Maßstäbe in punkto Querverteilung. Dieses wird durch die großen Rotoren erreicht, die ineinandergreifen und das Streugut lange führen. Für eine feine Zerkrümelung des Streugutes sorgen im Vorfeld zwei liegende Stufenfräswalzen mit aufgeschraubten Reißzinken, die doppelseitig nutzbar sind.

Alle Verschleißteile am Streuwerk, wie die Zinken und Streuflügel oder auch der Streutisch sind aus Hardox gefertigt und garantieren somit eine lange Lebensdauer.

Die Streuwerkshaube ist mit PE-Platten ausgekleidet und schützt den Stahl so vor Beschädigungen. Eine zweigeteilte Dosierklappe lässt den Aufgabepunkt des Streugutes auf die Schaufeln optimal anpassen. Zudem besitzt die Dosierklappe eine Steinsicherung, sodass sie Fremdkörpern ausweichen kann.

Mulde

Die konische Ganzstahlmulde ist aus hochwertigem Stahlblech gefertigt. Die Verbreiterung der Mulde in Längsrichtung gewährleistet eine gleichbleibende Materialzufuhr zum Streuwerk und sorgt somit für ein einheitliches Streubild. Die trichterförmigen Aufsätze verbessern die Beladbarkeit und sind mit Scheuerleisten versehen. Um eine niedrige Ladehöhe zu erreichen, können die Streuer auch ohne Aufsätze ausgeliefert werden. Die Leiter gewährleistet einen guten Blick in die Mulde.

Kratzboden

Der hydraulisch angetriebene Kratzboden ist reversierbar und besteht aus massiven U-Profilen, die versetzt auf zwei Bahnen angeordnet sind. Dieses reduziert den Schlupf auf ein Minimum. Die hochfesten 14 mm Transportketten weisen eine Bruchlast von je 21 t auf. Offene Nusskettenräder sorgen für eine gute Selbstreinigung und verhindern so ein Übersetzen der Ketten. Die federbelasteten Kettenspanner sorgen für einen ausreichend gespannten Kratzboden. Um die Streuwalzen vor übermäßiger Belastung und Verstopfung zu schützen, wird der Kratzbodenvorschub nur freigegeben, wenn die Mindestdrehzahl der Streuwalzen erreicht ist. Für eine Schnellentladung steht optional ein Power-Boost zur Verfügung.

Streuwerksantrieb

Angetrieben wird das Streuwerk mechanisch über die Zapfwelle. Eine Weitwinkelgelenkwelle lässt enge Wendemanöver auch bei eingeschalteter Zapfwelle zu. Die Fräswalzen und Rotoren sind getrennt voneinander gegen Überlast gesichert. Hierfür sorgt eine Nockenschaltkupplung, die jeweils mit einem separaten Freilauf kombiniert ist. Die verstärkte 1 ¼“ Antriebskette der Streuwalzen kann mittels federbelastetem Kettenspanner auch bei geschlossenem Schutzkasten nachgestellt werden. Eine Schmierung der Streuwerksketten ist optional verfügbar.

Stauschieber

Der Stauschieber garantiert eine gleichmäßige Dosierung des Streugutes. Durch die leicht geneigte Positionierung des Stauschiebers und das lang gezogene Schwert an der Stauschieberunterseite wird das Material optimal in den Streukanal geleitet. Einem Aufschieben und Aufrollen wird somit aktiv entgegengesteuert. Die Stauschieberöffnung kann bequem an der rotatorischen Anzeige an der Frontwand abgelesen werden. Auf Wunsch kann diese auch im Bedienterminal angezeigt werden (nur in Kombination mit der ISOBUS-Steuerung). Einen echten Mehrwert bietet die automatische Streugutrückwurfreduzierung. In Kombination mit der Wiegeeinrichtung sorgt sie dafür, dass sich der Stauschieber zum Ende des Streuprozesses automatisch stufenweise absenkt. So wird kein Streugut mehr in Richtung Fahrerkabine geschleudert.

Fahrwerk

Das Fahrwerk besticht durch die massive ADR-Achse, die für Traglasten von bis zu 30 t ausgelegt ist. Abgebremst wird das Fahrzeug über eine Druckluftbremsanlage. Die Bremsen der Größe 520 x 180 samt Tristopzylinder sorgt nicht nur für ein sicheres Abbremsen, sondern erspart zudem das Anziehen der Handbremse bei abgestelltem Fahrzeug. Auf der Achse mit einer Spur von 2300 mm können Räder in 38“ bzw. 42“ montiert werden. Die Lauffläche kann bis zu 670 mm betragen. Die breite Spur und der große Raddurchmesser machen das Fahrzeug nicht nur sehr leichtzügig und hangstabil, sondern reduzieren durch die große Aufstandsfläche auch die Bodenverdichtung. Mit der Niederdruckbereifung VF 650 / 65 R 42 kann der Streuer mit 1,2 bar gefahren werden und hat dabei höchste Traglasten. Das gesamte Fahrwerk ist vor Verunreinigungen durch den Kratzboden geschützt.

Deichsel

Ausgestattet ist der Streuer mit einer Deichsel zur Untenanhängung in K80. So kann die serienmäßig gefederte Einholmdeichsel Stützlasten von bis zu 4 t übertragen. Durch die schlanke Bauform wird ein maximaler Einschlagwinkel sichergestellt. Der mittig angeordnete Stützfuß gewährleistet einen sicheren Stand. Im angekoppelten Zustand der Maschine hebt sich der Stützfuß hydraulisch in die Deichsel und sorgt somit für keinerlei Behinderungen während des Feldeinsatzes. Die Verbindungsschläuche werden geschützt zum Zugfahrzeug geführt. Im abgekoppelten Zustand finden sie ausreichend Platz am Schlauchgalgen.

Bedienung

Die Ansteuerung aller Funktionen über die Steuergeräte des Schleppers bilden den Einstieg in die Bedienvielfalt. Schon in der Grundausstattung ist der Kratzbodenvorschub proportional über ein Poti aus der Kabine regulierbar. In der nächsten Ausbaustufe erfolgt die Ölversorgung über die LS-Anschlüsse des Traktors. Alle Schaltfunktionen können zentral vom Bedienpult erfolgen. Neben der stufenlosen Vorschubregulierung ist eine Kontrollleuchte für die Heckklappenposition mit im Schaltkasten integriert. In der höchsten Kategorie ist der Streuer mit einer ISOBUS-Steuerung ausgestattet. Die Ölversorgung erfolgt hier ebenfalls über die LS-Anschlüsse des Traktors. Das Bedienkonzept eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten. So kann die Ansteuerung aller Funktionen bequem über das schleppereigene Terminal erfolgen (ISOBUS-fähiges Bedienterminal vorausgesetzt) oder aber über ein externes ISOBUS-fähiges Terminal. Hierzu bietet BRIRI ein 5,6“, 8,4“ sowie ein 12“ großes Terminal an. Zudem lässt sich die Bedienung mithilfe eines AUX-N-fähigen Joystick erleichtern. Mit der Anbindung an einen Task-Controller kann die geleistete Arbeit aufgezeichnet und dokumentiert werden und steht für die weitere Bearbeitung zur Verfügung.

Grenzstreueinrichtung

Um die Randbereiche in unmittelbarerer Umgebung von Oberflächengewässern zu düngen, empfiehlt sich der Einsatz der Grenzstreueinrichtung. Durch diese platzierte Ausbringung des Düngers darf der Abstand zur Böschungskante von 3 m auf 1 m reduziert werden. Die Grenzstreueinrichtung ist in Fahrtrichtung rechts montiert.

Ausbringmengenregulierung

Die Ausbringmengenregulierung ist in drei Ausbaustufen verfügbar. In der untersten Ausbaustufe kann die Vorschubgeschwindigkeit manuell und stufenlos aus der Kabine verstellt werden. In der nächst höheren Kategorie regelt sich der Kratzboden automatisch anhand des Volumens.

Bei Vollausstattung erfolgt die Ausbringmengenregulierung vollautomatisch anhand des Gewichts. Hierzu ist die Wiegeeinrichtung erforderlich. Die Regelung kann sowohl dynamisch während des Ausbringprozesses oder aber nach vorheriger Kalibration erfolgen. Letzteres empfiehlt sich bei minimalen Ausbringmengen. In Kombination mit der automatischen Ausbringmengenregulierung über das Gewicht ermöglicht die ISOBUS-Steuerung ein Arbeiten mit Applikationskarten und kann so teilflächenspezifisch düngen.

Wiegeeinrichtung

Mit der optionalen Wiegeeinrichtung kann die aktuelle Zuladung sowie die ausgebrachte Streumenge angezeigt und dokumentiert werden. Die Zuladung wird über Wiegezellen ermittelt. Eine Wiegezelle ist in dem Scharmüller-Kugelkopf integriert, vier weitere Wiegezellen befinden sich zwischen der Achse und der Mulde.

Spezifikationen

BRIRI – Manure Director MD 14
Zul. Gesamtgewicht14.000 kg
Kasteninnenmaße (L x B x H)6380 mm x 1450 mm x 1550 mm
Ladevolumenca. 14 m³
Ladehöheca. 2890 mm
Fahrwerk10 Loch ADR-Achse, Bremse 520 x 180
DeichselUntenanhängung in K80
Kratzbodenantriebhydraulisch
KratzbodenregulierungElektrisch über Bedienpult aus der Kabine
Streuwerksantriebmechanisch; 1000 U/min
Beleuchtungnach StVZO

Angaben bezogen auf Serienausstattung

BRIRI – Manure Director MD 16
Zul. Gesamtgewicht14.000 kg
Kasteninnenmaße (L x B x H)7280 mm x 1450 mm x 1550 mm
Ladevolumenca. 16 m3
Ladehöheca. 2890 mm
Fahrwerk10 Loch ADR, Bremse 520 x 180
DeichselUntenanhängung in  K80
Kratzbodenantriebhydraulisch
KratzbodenregulierungElektrisch über Bedienpult aus der Kabine
Streuwerksantriebmechanisch; 1000 U/min
Beleuchtungnach StVZO

Angaben bezogen auf Serienausstattung

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